Static Site Generation (SSG) liegt voll im Trend – und das aus gutem Grund. Statische Websites sind schnell, sicher und einfach zu hosten, sei es mit Frameworks wie Next.js, Hugo, Jekyll oder Astro. Doch wie sorgt man dafür, dass bei jeder Änderung im Code automatisch die neueste Version der Website live geht?
Die Antwort lautet: GitHub Actions. In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du SSG und GitHub Actions kombinierst, um dein Deployment vollständig zu automatisieren.
Was ist Static Site Generation?
SSG bedeutet, dass deine Website beim Build-Prozess in statische HTML-, CSS- und JS-Dateien umgewandelt wird. Diese Dateien können auf einfachen Webservern oder CDNs (z. B. Netlify, GitHub Pages, Vercel) gehostet werden.
Vorteile von SSG:
- Extrem schnelle Ladezeiten
- Keine Datenbank erforderlich
- Geringe Angriffsfläche
- Gute SEO durch serverseitig gerenderte Inhalte
Warum GitHub Actions?
GitHub Actions ist ein CI/CD-Tool, das direkt in GitHub integriert ist. Es erlaubt dir, automatisch Workflows auszuführen, z. B. Tests, Builds oder Deployments – sobald du Code in dein Repository pushst.
Vorteile dieses Setups
- CI/CD out of the box: Keine manuellen Uploads oder FTP-Transfers mehr
- Sicher: Automatisierte Deployments mit GitHub Token
- Skalierbar: Unterstützt größere Sites und verschiedene SSG-Frameworks
- Flexibel: Jederzeit erweiterbar um Linting, Tests, Preview-Deployments etc.
Andere SSG-Frameworks?
Der Workflow lässt sich leicht für andere Generatoren anpassen:
- Next.js: Nutze
next buildund deploye z. B. auf Vercel oder überactions/upload-pages-artifact - Astro: Ersetze
hugodurchnpm run buildund passepublish_diran - Jekyll: GitHub Pages unterstützt Jekyll nativ – keine zusätzliche Action nötig
Fazit
Mit GitHub Actions hebst du dein SSG-Setup auf das nächste Level: kontinuierliches Deployment, hohe Geschwindigkeit und volle Kontrolle. Egal ob persönlicher Blog oder Unternehmenswebsite – der Aufwand ist gering, der Nutzen groß – für Entwickler:innen, Content-Ersteller:innen oder Admins gleichermaßen.